Sachwerte in Zeiten der Niedrigzinsen
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Sachwerte in Zeiten der Niedrigzinsen – Krisensichere Kapitalanlagen

In Zeiten der Niedrigzinsphase fragen sich Anleger zurecht, mit welchen Kapitalanlagen sie künftig Rendite erzielen können. Sachwerte wie Immobilien, Diamanten, Gold oder Oldtimer gewinnen dahingehend an Bedeutung. Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten sowie der Brexit haben die Nachfrage noch verstärkt. Als Alternative zu Substanz- und Geldwerten überzeugen Sachwerte mit Krisenbeständigkeit und Schutz vor Inflation und Bonitätsrisiken. Damit die Geldanlage dem individuellen Bedarf gerecht werden, gilt es aber einige Faktoren zu beachten. Sachwerte sind nicht pauschal für jeden Anleger vorteilhaft.

Informatives über Sachwerte

Bei Geldwerten handelt es sich, ausgenommen vom Bargeld, um schriftliche Versprechungen auf Papier oder in Form von digitalen Zahlen. Sachwerte hingegen stellen rechtlich Eigentum beziehungsweise Eigentumsanteile dar und lassen sich anfassen. Der Grundwert von Sachwerten geht nie verloren. Selbst dann nicht, wenn Geld seinen Wert verlieren sollte. Es ist nicht ausschlaggebend, zu welchen Preisen Sachwerte aktuell gehandelt werden, sondern das Wissen um den dauerhaften Wert.

Gold – Als Ergänzung des Portfolios

Bild eines GoldbarrensGold ist seit jeher ein Symbol für Wohlstand und hat für viele Menschen einen emotionalen Wert. Vorwiegend dann, wenn es um Gold in Form von Schmuck geht. Aufgrund der Menschheitsgeschichte und der Tatsache, dass es sich bei Gold mit 4.000 Jahren Bestand um die älteste Währung der Welt handelt, lässt sich vorausahnen, dass es für das Edelmetall auch künftig Nachfrage geben wird. Wenn nicht von Investoren, dann zumindest seitens der Schmuckindustrie.

Wie laut Handelsblatt aus einer Umfrage der Steinbeis-Hochschule hervorgeht, investierten in den vergangenen beiden Jahren 27 Prozent der Deutschen in Gold. „Im Schnitt nahmen Privatleute 4.197 Euro in die Hand“, heißt es im Artikel. Doch obwohl Gold als krisensicher gilt, unterliegt der Preis starken Schwankungen. Für ein sinnvolles Portfolio sollten maximal zehn Prozent des Investitionsvermögens in das Edelmetall investiert werden. Und zwar nicht über Schmuck, sondern Münzen oder Barren. Stehen maximale Renditen im Vordergrund, ist Gold nicht die erste Wahl. Es kann jedoch als kleiner Anteil im Investment als gewisse Absicherung vor politischen und wirtschaftlichen Krisen betrachtet werden.

Weitere Informationen zu Gold hier in der Übersicht.

Diamanten – Weniger riskant als Gold

Bild eines DiamantenWeniger schwankungsintensiv als Gold sind Diamanten. Die Edelsteine können überdurchschnittliche Renditen erzielen und stellen eine Ergänzung des Sachwerteportfolios dar. Einige Experten prognostizieren, dass Diamanten als traditionelles Wohlstandssymbol aufgrund des zunehmenden Vermögens in den BRIC-Staaten in den kommenden Jahrzehnten vermehrt nachgefragt werden.

Das makroökonomische Gesetz von Angebot und Nachfrage könnte diese Annahmen untermauern. Schließlich sind Diamanten nicht unbegrenzt verfügbar und die Abbaukapazitäten rückläufig. Die Betriebskosten in den Diamantenminen steigen, da der Abbau immer aufwändiger wird. Ein Anstieg der Diamantenpreise scheint unaufhaltsam. Wie bei Gold, müssen Anleger aber auch bei Diamanten mit Schwankungen rechnen und eine Garantie für Profit kann kein seriöser Berater garantieren. Um das Potenzial einer Geldanlage in Diamanten auszuschöpfen, stehen Investmentbüros für Anlagediamanten wie Baunat Diamonds zur Verfügung. Derartige Unternehmen haben sich auf den entsprechenden Kapitalanlagebereich spezialisiert und informieren über Chancen und Risiken. Im Vergleich zu Edelmetallen sind die Chancen auf Rendite bei Edelsteinen höher.

Immobilien – Finanzielle Belastung hoch

Bild einer ImmobilieImmobilien sind anerkannte Sachwerte, die vielen Anlegern als wertvolle Investition in die Altersvorsorge dienen. Kommt es zur Inflation, steigt der Wert von Immobilien in der Regel an, so dass Eigentümer gegenüber Investoren, die ihr Vermögen in Geldwerte investiert haben, von markanten Vorteilen profitieren.

Beim Kauf von Immobilien spielt die Lage eine zentrale Rolle. Sie beeinflusst den Wert maßgeblich und sollte sorgfältig gewählt werden, um Wertstabilität zu erzielen. Von einer leichtfertigen Investition in ein Objekt ist generell abzuraten. Äußere Einflüsse wie Auflagen, Gesetze, Infrastrukturkosten oder Grundsteuererhöhungen können finanzielle Engpässe hervorrufen und Eigentümer massiv in Bedrängnis bringen. Eine Immobilie ist für viele Anleger die größte Investition und stellt ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Nur wenn die Finanzierung ohne größere Einschränkungen gewährleistet ist, sind Immobilien eine empfehlenswerte Kapitalanlage.

Mobilien – Nur für Profis

Kenner mit dem nötigen Budget und Wissen können darüber hinaus in Mobilien investieren. Damit sind beispielsweise Schiffe, Autos oder Flugzeuge gemeint. Für Liebhaber und Investoren mit dem nötigen Know-how sind diese Sachwerte sicherlich eine Option. Der Kleinanleger sollte stattdessen besser darauf verzichten. Steuerliche Vorteile wirken sich kaum aus und die Liquiditätsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Anleger müssen mit immensen Kosten rechnen:

  • Bild eines AutomobilsAnschaffungspreis
  • Nebenkosten (Versicherung, Steuer)
  • Unterhaltskosten (Pflege, Reparaturen)
  • Verwahrkosten

Da es keinen regulierten Markt gibt und die finanziellen Risiken nicht unwesentlich sind, macht das Investieren in Mobilien nur bei soliden Einkommensüberschüssen und Insiderwissen über Werte und Nachfrage Sinn.

Weitere Sachwerte für Geldanlagen:

  • Whisky
  • Antiquitäten
  • Kunst
  • Wein
  • Uhren
  • Kristall-Glas

Bei diesen weniger gängigen Sachwertanlagen ist viel Fachwissen gefordert. Die Märkte sind wenig transparent, was es Laien schwierig bis unmöglich macht, Renditen zu erzielen. Auch hier sind entsprechende Einkommensverhältnisse entscheidend. Besondere Vorsicht geboten, ist bei Sachwerten wie Whisky oder Wein. Biologische Alterungsprozesse beziehungsweise Schäden durch äußere Einflüsse können bei derartigen Investitionen einen unangenehmen Verlust verursachen. Ähnlich verhält es sich bei Kunst und Antiquitäten: Um den Zustand zu erhalten und somit den Wert, sind kostenintensive Aufbewahrungslösungen erforderlich. Diese Faktoren sollten Anleger objektiv beurteilen und die entsprechenden Risiken der Sachwerte realistisch einschätzen.

ZDF WISO hat das Thema Sachwerte durchleuchtet und Verbrauchertipps zusammengefasst:

11.2017
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